AG Glaube und Spiritualität

Die Arbeitsgruppe Glaube und Spiritualität hat sich im Jahr 2011 aus dem Konzeptionsprozess der Gemeinde heraus gebildet.

Zehn Frauen haben sich zurzeit in dieser Gruppe zusammengefunden.

Wir wünschen uns über die Gottesdienste und sonstige Gruppenangebote hinaus eine weitere intensive und kontinuierliche Beschäftigung mit Themen des Glaubens und der Spiritualität.

Wir glauben, dass für manche Menschen in der Gemeinde, aber auch für die, die den Zugang zur Kirche heute nur noch schwer finden, solche Angebote ansprechend sein können. Sie können Unterstützung darin sein, den christlichen Glauben besser und neu zu verstehen und den Raum für spirituelle Erfahrungen zu erweitern.

Wir haben Ideen und Anregungen gesammelt und bisher folgende Angebote gemacht:

  • Andacht zum Buß- und Bettag 2011: „Umkehr – Worauf wartest du?“
  • Glaubensgespräche und Glaubenskurs in Zusammenarbeit mit Vikarin Petra Gunkel
  • 3 Veranstaltungen: Spirituelle Übungswege aus christlicher Tradition kennenlernen
    • Einführung in die Kontemplation – Gebet des Schweigens
    • Vortrag von Dr. Franz Nikolaus Müller (Schweiz): Die mystische Dimension des Christentums
    • Schriftmeditation – Lebensgespräch mit Gott
  • Andacht zum Buß- und Bettag 2012: „Mehr als alles aber hüte dein Herz“ ­ Einblicke in das Leben der Wüstenväter und-mütter im 3.-5. Jhdt.
  • Andacht zum Buß-und Bettag 2013: „Glauben erfahren und verstehen“ – Texte, Fragen und gegenwartsbezogene Glaubensformulierungen zum Apostolischen Glaubensbekenntnis -

Zu unseren Treffen möchten wir andere Interessierte gerne einladen und auch zur Mitarbeit an bestimmten Themen anregen.

Im Gemeindebrief und hier auf der Internetseite veröffentlichen wir Themen und Vorbereitungstermine unserer Veranstaltungen. Wer mitarbeiten möchte, melde sich bitte bei uns.

Ansprechpartnerinnen sind:

Barbara Posielek: barbara (at) posielek.de oder Tel. (0160) 97 00 25 95

Karin Gerhard: karin-gerhard (at) arcor.de oder Tel. (0201) 25 42 50

 

 

Wir wollen auf dieser Seite ab und zu kurze Berichte schreiben, die Interessierte teilnehmen lassen an dem, was wir gerade zusammen tun und erarbeiten:

 

Januar 2017

An alle Gemeindemitglieder hier ein paar Informationen aus unserer Gruppe:

In den vergangenen Monaten haben wir hin und wieder nach dem Gottesdienst ein Nachgespräch angeboten. Darauf gab es aber keine besondere Resonanz in der Gemeinde, darum haben wir uns entschlossen dieses Angebot nur auf Gottesdienste mit besonderer Thematik zu beschränken. Dazu laden wir dann jeweils ein und freuen uns über Ihre Teilnahme am Gespräch.

Ein anderes Angebot waren unsere “Andachten zum Wochenausklang”. In der angebotenen Form enden diese jetzt.

Ein neues ähnliches Angebot zum Wochenausklang machen wir im Neuen Jahr.  Unsere Gruppe trifft sich regelmäßig zu “Zeiten der Stille”. Wir möchten Sie dazu einladen, dabei zu sein.

Wir treffen uns auf der Empore der Johanneskirche: 

jeweils freitags von 18:30 – ca. 19:15 Uhr,  am  24.02. ,  28.04.  und 30.06. 2017

(Es gibt demnächst noch einen Handzettel dazu, damit Sie die notwendigen Informationen und Termine beieinander haben)

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

AG Glaube und Spiritualität

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September 2016

Wir laden Sie wieder ein zu einem

Meditativen Wochenausklang

am Samstag , 19.11. 2016 um 17:00 Uhr

Empore /Johanneskirche

 

Stille und Besinnung sollen die Mitte unseres Zusammen-Treffens sein:

 

Raum ist für Rückbesinnung auf das Erlebte der vergangenen Woche/n

Raum ist für Kontemplation, das schweigende Beten und sich-öffnen für Gott

Raum ist für Musik und Weisheitsworte, die uns helfen, die tiefere Stille in uns zu finden

 

Auf den Handzetteln Anfang November können Sie noch Genaueres über das Angebot

erfahren. Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich dadurch angesprochen fühlen und den

“Meditativen Wochenausklang” mit uns gemeinsam verbringen.

 

AG Glaube und Spiritualität

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Januar 2016:

Die AG “Glaube & Spiritualität” hat zum ersten Mal zu einer Andacht zum Wochenausklang eingeladen. Die Andacht fand am 9. Januar 2016 um 17.30 Uhr in der Kirche auf der Billebrinkhöhe statt.

Das Thema war “Wer innehält, erfährt innen Halt”.

Stimmt das ?
In unserer Gruppe “Glaube und Spiritualität”, die sich seit Beginn des Konzeptionsprozesses in unserer Gemeinde trifft, haben wir die Erfahrung gemacht, wie einleitende Stille das anschließende Miteinander positiv beeinflusst: das Reden, das Zuhören und die Wahrnehmung unterschiedlicher Einstellungen zu  Lebens- und Glaubensfragen.

Mit dieser Andacht und den weiter folgenden Andachten wollen wir nun ein Angebot machen,
-  in dem Stille und Besinnung zum Ausklang der Woche Raum bekommen
-  das einen Rückblick auf die vergangene Woche (Zeit/Jahr) zulässt, und in dem es möglich ist, sowohl persönliches als auch weltpolitisches Geschehen zu benennen oder auch still mit einer Kerze in Gottes Gegenwart zu stellen
-  das abwechselnd biblische und andere Weisheitstexte, Musik und Kontemplation beinhaltet, die uns unterstützen, gemeinsam zur Ruhe zu kommen (ähnlich wie die Taize-Andachten)
-  das nicht an den liturgischen Ablauf eines herkömmlichen  Gottesdienstes gebunden ist
-  das zeitlich vielleicht für einige eine Alternative zum Sonntagsmorgen-Gottesdienst sein kann

Im Rückblick auf das vergangene Jahr, das mehr Nachrichten und Bilder produziert hat, als Menschen begreifen können, das auch Einzelnen in unserer Mitte viel zugemutet hat, war es gut,  in unserer Andacht zum Beginn des neuen Jahres das aussprechen zu können, was uns ängstigt und was uns trägt.

Wir waren etwa 20 Menschen, die im Halbkreis um den Abendmahlstisch in der Kirche saßen. Das Innehalten, das intensive Hören, Wahrnehmen und Mitfühlen, waren eine gute, stärkende Gemeinschaftserfahrung. Das machten die anschließenden Beiträge der Teilnehmenden deutlich.

Innehalten und innerer Halt haben miteinander zu tun.

Zu unterschiedlichen Themen werden wir sicher in diesem Jahr noch öfter eine Andacht zum Wochenausklang anbieten und dazu einladen.

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August 2015:

Zwei Ideen haben wir für unsere Gemeinde in nächster Zeit (sie sind schon mit dem Presbyterium abgesprochen):

Wir Alle aus unserer Gruppe haben immer wieder den Wunsch, nach einem Gottesdienst mehr voneinander zu hören, wie es uns ergangen ist mit der Liturgie, den Liedern, der Musik, der Predigt…

Wir wollen einen “Nachklang zum Gottesdienst” einrichten in Joki und Bille, da kommen alle die zusammen, die den Wunsch haben sich noch eine kurze Zeit mit dem Erlebten zu befassen, sich Eindrückliches und Fragwürdiges mitzuteilen und miteinander darüber zu sprechen.

Mit diesem Austausch wollen wir erstmalig am Miriam-Sonntag am 13.9. in der Bille beginnen.

Eine weitere Idee unserer Gruppe  ist es, zu “Andachten zum Wochenausklang” (30 – 45 Minuten) einzuladen. Wir wollen mit besinnlichen Texten und Musik, mit Fürbittegebeten und der Stille der Kontemplation am Ende der Woche gemeinsam zur Ruhe kommen,  uns in Gottes Gegenwart sammeln, uns stärken und uns für das öffnen, was neu auf uns zu kommt. Die Andachten könnten dann am Freitag oder Samstag  immer so gegen 17:00 in größeren, aber regelmäßigen Abständen, wechselnd in Joki und Bille, stattfinden. Die erste Andacht ist zum Beginn des neuen Jahres geplant, am Samstag 9.1.2016.

Wir freuen uns sehr, wenn viele Gemeindeglieder diese Angebote wahrnehmen.

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August 2014:

Zurzeit beschäftigen wir uns innerhalb unserer Gruppe mit dem Lesen und sprechen über Teile des  Buches „Gott 9.0 – wohin unsere Gesellschaft spirituell wachsen wird -“.

Die drei TheologInnen (Autoren) untersuchen an Hand eines Forschungsmodells aus der Unternehmungs- und Organisationsberatung (spiral dynamics), wie sich die Bewusstseinsentwicklung des Menschen in 100 000 Jahren Geistesgeschichte vollzogen hat und wie sich die Gottesbilder immer wieder im Verlauf der Geschichte verändert haben, in allen Religionen und eben auch im Christentum.

In den Forschungen (Clare Graves, Ken Wilber u.a.) wurden diesbezüglich 8 große Stufen des Bewusstseins erkannt, die 9. ist im Entstehen (Gott 9.0 kennzeichnet diese 9. Stufe). Diese Stufen werden neben Zahlen mit einem Farbcode bezeichnet, die dienen vor allem zur besseren Struktur- und Einordnungshilfe, haben also keine tiefere Bedeutung.

Was zunächst wie ein „Schubladendenken“ in Zahlen und Farben aussieht, erweist sich bei genauerem Hinsehen als Hilfe zur eigenen Erkenntnis und zum besseren Verstehen unterschiedlicher Auffassungen, auch in unseren Menschen-Welt-Gottes- und Jesusbildern.

Im Buch werden nun die einzelnen Stufen ganz genau erforscht und beschrieben, sie werden auf ihren Ursprung hin untersucht und auf ihre Dynamik, also: warum und durch welche Einflüsse wandern wir von Stufe zu Stufe und wie kommt es  in der Folge zu differenzierterer Wahrnehmung und zu umfassenderen Deutungs- und Verstehensmöglichkeiten. Warum ist das bei den Menschen so unterschiedlich? Was ist der Sinn?

Auch im christlichen Kontext werden die Stufen erforscht. Sie werden  in den Bereichen

Mensch/Gesellschaft/Gott/Jesus/Glauben

ausführlich bedacht. Das gibt viel interessante Information, Einordnungshilfe und Klärung eigener Standorte des Glaubens und Trost in vielen Zweifeln.

Die Autoren „freuen“ sich über Zweifel, weil diese ihrer Auffassung nach wie Magneten wirken, die uns in eine neue Stufe des Bewusstseins hineinziehen wollen. Dieser Magnetismus sei es, der uns aus unseren statischen Gewohnheiten heraushole und unserem Bewusstsein ermögliche, sich immer wieder neu aufzuschwingen und weiter zu wachsen.

Der Mystiker Franz Sales sprach davon, Gott selbst sei diese magnetische Anziehungskraft. die ein Kraftfeld des „Hingerissen-Werdens“ erzeugt.

Es gäbe noch viel über das Buch zu sagen, es bietet weit mehr als das, was wir hier ausgewählt haben.

Wir werden über unsere neuen Erkenntnisse berichten, wenn wir uns durch verschiedene Kapitel durchgearbeitet haben.

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Juli 2014:

Zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis haben unsere Pfarrerinnen Heidrun Viehweg und Gudrun Wessling-Hunder und unser Pfarrer Wolfgang Blöcker ein Projekt angeboten: An drei aufeinanderfolgenden Sonntagen stand ein Wort des Glaubensbekenntnisses im Mittelpunkt des Gottesdienstes und der Predigt.

Ich – Glaube – Gott

Im anschließenden Nachgespräch haben wir mit vielen Interessierten zusammen gesessen und unterschiedliche Aussagen und Fragen miteinander bewegt. Das war gut und ist gut, wenn wir jetzt das Thema nicht mit dem Projekt zu Ende gehen lassen, sondern unsere Fragen an das Glaubensbekenntnis weitergehen lassen.

Unsere Gruppe möchte gerne durch das Kirchenjahr hindurch immer mal wieder einen Gottesdienst oder ein Projekt zu den einzelnen Aussagen des Glaubensbekenntnisses anregen, und dadurch Raum für Gespräche zu Glaubensfragen und -zweifeln schaffen.