Kein Gottesdienst – Kunst in der Johanneskirche

Kein Gottesdienst

Unter dieser Überschrift fand im November eine Ausstellung von Werken 12 Studierender der Hochschule für Bildende Künste (HbK) statt. In der Auseinandersetzung mit dem Raum der Johanneskirche und dem Selbstverständnis christlicher Gemeinde haben die Studierenden auf ganz unterschiedliche Weise ihre sehr persönlichen Gedanken, Wahrnehmungen und Berührungen in künstlerische Ideen fließen lassen. Skulpturen, Installationen, Fotos und Videos haben die Johanneskirche in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen – in wechselseitiger Befruchtung: die Johanneskirche überschritt die Grenzen ihres „normalen“ räumlichen Charakters und die Kunstwerke standen in dem Spannungsfeld zu einem sonst vorwiegend religiös genutzten Raum.
Nach der Begrüßung von Pfr. Blöcker gaben bei dem Eröffnungsabend am 1. November die beteiligten Professoren Milo Köpp und Carsten Gliese eine Einführung in den künstlerischen Gesamtzusammenhang und in die ausgestellten Werke.
Gut zwei Wochen lang konnte die Ausstellung jeden Tag besucht werden. Teil des Kooperationsprojekts zwischen der HbK und unserer Kirchengemeinde war auch die Begegnung von Künstlerinnen und Künstlern mit Gemeindegliedern und Kunstinteressierten, sowohl schon im Oktober mit der öffentlichen Vorstellung der Werkideen wie auch im Laufe der Ausstellung, z.B. beim Künstlergespräch Mitte November.
Aufgrund des Redaktionsschlusses kann hier nur von der Eröffnung berichtet werden. Pfr. Blöcker beendete seine Begrüßungsrede aber schon mit den Worten: „Die 12 Studierenden und ihre Werke in unserer Kirche sind für uns ein Geschenk des Himmels!“