Kita-Umbau bald abgeschlossen

Geschichten aus der KiTa
Tatsächlich hat es geklappt: Bald schon werden die neuen Kinder in unserer KiTa begrüßt, und alle vier Gruppen sind voll besetzt. 92 Kinder werden mit dem Team der Erzieherinnen und des Erziehers pralles, fröhliches Leben bringen. Drei neu eingestellte Kolleginnen und eine Vorpraktikantin gesellen sich zum bestehenden Team dazu. Eine wunderbare Bereicherung für die Gemeinde, wir freuen uns sehr.
Das, was sich jetzt in vier Sätzen so einfach liest, war für alle Beteiligten eine große Herausforderung: Vor allem für alle, die in und mit der Baustelle leben mussten, unser KiTa-Team, die Kinder und Eltern. Aber auch Presbyterium, Verwaltung, Architekt und die verschiedenen Handwerker brauchten wirklich einen langen Atem.
Während des Umbaus der alten KiTa, konnte der neu renovierte Teil im ehemaligen Gemeindehaus genutzt werden. Beim Aus- und Umräumen halfen alle mit, die Kinder, Eltern, Erzieher und Erzieherinnen. So war alles schnell in den neuen Teil geräumt und eingerichtet. Viele heute vorgeschriebenen Neuerungen machen die KiTa sicherer und geräuscharmer, wie die Brandmeldeanlage, die Schallschutztüren und -decken und die abgerundeten Heizkörper.
Zum Wohlfühlen haben wir nun neue Böden in wunderbaren Farben und die extra breit angelegten Fensterbänke in den Gruppenräumen, die zum Spielen einladen. In manchen Bereichen wurden die Fenster heruntergezogen, damit die Kinder auch nach draußen schauen können. Ein wunderbares Highlight ist die Spielwasserrinne: ein durchgehendes Wasserbecken mit ein bisschen Gefälle, wo man sich nicht nur die Hände waschen kann, sondern auch spannend spielen und experimentieren. Neues Inventar musste natürlich auch angeschafft werden für die neuen Räume. Eine tolle Sache ist der großzügige Bewegungsraum.
Nun blieb noch die Anpassung des „alten“ Kita Teils, hier musste sehr viel gemacht werden. Der zweite Ausgang aus den vorhandenen Gruppenräumen musste geschaffen werden, Putz musste herunter, um die Stromleitungen erneuern zu können, Wände mussten wieder neu verputzt und gestrichen werden. Durchbrüche waren nötig – es war oft ein ziemlicher Lärm! Die Böden wurden in schönen Farben erneuert, um den gleichen Wohlfühleffekt wie in dem neu gestalteten Teil nebenan zu erzielen. Um Essen für so viele Kinder bereitzustellen, war die Küche natürlich viel zu klein, daher ist eine neue Küchenzeile angeschafft worden und einiges an Abstellfläche und Stauraum dazugekommen. Auch ist das Büro in die „Mitte“ der Kita gerutscht, denn bei der jetzigen Fläche, wäre das alte Büro viel zu weit entfernt gewesen.
Auch wenn es immer wieder recht anstrengend war, KiTa-Betrieb und Baustelle parallel zu erleben: Kinder und Handwerker sind zum Teil richtig gute Freunde geworden und die Kinder haben unsagbar viel gelernt über solch eine Baustelle! Neue Traumberufe sind nun Fliesenleger und Verputzer.
Alles ist nun bald getan, um 92 Kindern einen Kitaplatz anbieten zu können, wir freuen uns sehr. Das wäre ohne die Zuschüsse des Landes für die Gemeinde nicht möglich gewesen. An dieser Stelle ein besonderer Dank an alle, die die Baustellensituation so gut gemeistert haben!
Wir wünschen einen fröhlichen Star, ein glückliches Willkommen und ein gesegnetes Zusammensein!
Heidi Krampe & Heidrun Viehweg