Vortragsreihe: Freiheit in den Religionen

Fünf Vorträge über die Bedeutung von Freiheit im Judentum, 
Christentum, Islam und Buddhismus

Eine offene Diskussion von „Freiheit“ wird schon aus historischen Gründen religiöse Freiheitskonzepte einbeziehen – zumal in pluralen Umgebungen das konfliktfreie Zusammenleben angesichts der unterschiedlichen religiösen Auffassungen von „Freiheit“ und „Bindung“ eine besondere Herausforderung darstellt. Die Universität Duisburg-Essen auf dem Campus Essen, der Evangelische Kirchenkreis Essen und der Evangelische Kirchenkreis Duisburg laden zu fünf Vorträgen über das Thema „Freiheit in den Religionen“ ein. Die Reihe nimmt das 500-jährige Reformationsjubiläum, das an Luthers prominente Aufnahme des Freiheitsbegriffs erinnert hat, zum Anlass für eine interreligiöse Verständigung über das, was Freiheit in religiöser Perspektive unter den Bedingungen der Moderne heißen kann. Der Eintritt ist frei. Rückfragen werden unter den Rufnummern 0201 1834389 und 0201 1833507 beantwortet.

11.01. | 19 Uhr | Marktkirche, Essen
La ikraha fi din. Es gibt keinen Zwang in der Religion. Oder doch?
Prof. Dr. Katajun Amirpur, Islamische Studien/Islamische Theologie, Hamburg

25.01. | 19 Uhr | Salvatorkirche, Duisburg
Gesetz und Freiheit aus jüdischer Sicht
Prof. Dr. Ephraim Meir, Jüdische Philosophie/Theologie, Ramat Gan/Hamburg

08.02. | 19 Uhr | Salvatorkirche, Duisburg
Von der Freiheit eines Christenmenschen
Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der EKD, München/Hannover

22.02. | 19 Uhr | Marktkirche, Essen
Freiheit aus buddhistischer Sicht.
Impulse für den Dialog durch Andersdenkende
Dr. Carola Roloff, Buddhistische Studien, Hamburg

08.03. | 19 Uhr | Evangelisches Studierendenzentrum die BRÜCKE, Essen
Kirche der Freiheit.
Ein evangelisches Leitbild der Gegenwart aus katholischer Perspektive
Dialog-Vortrag von Prof. Dr. Georg Essen, Katholische Theologie, Bochum, Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, und Prof. Dr. Ralf Miggelbrink, Katholische Theologie, Essen