Eine schwere Entscheidung: Keine Präsenzgottesdienste vom 20. Dezember bis zum 10. Januar

Liebe Gemeindeglieder,

wie Sie vielleicht der Presse entnommen haben, wurde in der Evangelischen Kirche im Rheinland den Presbyterien die Entscheidung übergeben, ob und wie die Präsenzgottesdienste vor Ort in diesem Jahr gefeiert werden sollen.

Am Mittwoch den 16. Dezember fand am Morgen eine beratende Konferenz mit der Superintendentin statt, in der sich Vertreter*innen aus allen Gemeinden über das Für und Wider zu diesem Thema ausgetauscht haben. Am Abend desselben Tages hat unser Presbyterium sich dann mit dieser schwierigen Frage auseinandergesetzt.

Sehr traurigen Herzens haben wir uns nun gegen die Durchführung von Präsenzgottesdiensten entschieden. Wir haben lange und kontrovers diskutiert und es uns nicht leicht gemacht. Trotz eines durchdachten Sicherheitskonzepts für die Gottesdienste können wir ein Restrisiko für die Ehren- und Hauptamtlichen wie auch für die Gottesdienstbesucher*innen nicht ausschließen. Das Infektionsgeschehen in Deutschland ist in diesem Moment gerade um ein Vielfaches höher ist als zu Ostern, wo wir ebenfalls auf unsere Gottesdienste verzichten mussten.

Mit der Absage unserer Gottesdienste möchten wir einen Beitrag dazu leisten, Menschen vor diesem gefährlichen Virus zu schützen. Damit unterstützen wir gleichzeitig diejenigen, die in den Krankenhäusern um Menschenleben ringen und zeigen ihnen unsere Solidarität.

Uns ist schmerzlich bewusst, dass kein Alternativprogramm die Gottesdienste an Ort und Stelle und die Gemeinschaft miteinander adäquat ersetzen kann. Wie Sie wissen haben wir uns dennoch schon im Vorfeld zahlreiche Möglichkeiten überlegt, wie wir die Geburt Jesu feiern können – wenn auch in diesem Jahr ganz anders. Über weitere Ideen werden wir Sie in den nächsten Tagen informieren.

So wünschen wir Ihnen allen, dass der Trost der Weihnachtsbotschaft trotzdem und gerade in diesem besonderen Jahr in Ihren Herzen und Häusern einziehen wird!

Wir bitten Sie auch, uns ein Signal zu geben, wenn wir Sie in dieser Zeit in irgendeiner Form unterstützen Melden Sie sich bei Ihren Pfarrerinnen Julia Olmesdahl (25 14 71) und Heidrun Viehweg (25 46 76).

„Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht endlos sein“

Bleiben Sie behütet!

Ihr Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Bergerhausen