Das Presbyterium ist das Leitungsgremium der Gemeinde und wird alle vier Jahre von den wahlberechtigten Gemeindegliedern gewählt. In unserer Gemeinde hat das Presbyterium neben den beiden Pfarrerinnen neun Mitglieder.

Hier unser Presbyterium „bei der Arbeit“ in einer Sitzung, die wegen der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise als Videokonferenz abgehalten wurde:

 

 

Unsere Presbyterinnen und Presbyter

Henning Aretz

Ich bin von Beruf Jurist und Partner in einer Gesellschaft für Unternehmenstransaktionen mit Sitz im Ruhrturm. Ich bin verheiratet, unsere vier erwachsenen Kinder wurden alle an der Bille konfirmiert. Ich gehöre seit 2012 dem Presbyterium und der Kreissynode Essen an und bin ehrenamtlich Leiter der Subkommende Essen des Johanniterordens. In unserer Kirchengemeinde leisten wir seit einigen Jahren einen beachtlichen Konzeptions-prozess. Das hat zur Übergabe unseres Gemeindezentrums an der Billebrinkhöhe an das Integrationsmodell Essen geführt. Nun arbeiten wir gesamtgemeindlich an einer neuen Gottesdienst-konzeption und Kooperation mit der Nachbargemeinde in Rellinghausen. Ich will meinen Beitrag dazu leisten und Ihnen als offener Ansprechpartner für alle Fragen der Gemeindeleitung zur Verfügung stehen.

Stefanie Benninghoff

Mein Mann und ich sind Eltern einer Tochter und eines Sohns. Beruflich bin ich als Lehrerin für Ev. Religionslehre und Mathematik an einem Gymnasium in Neuss tätig. Seit meiner Konfirmation engagiere ich mich in der Kinder- und Jugendarbeit unserer Gemeinde. Besonders der Kindergottesdienst liegt mir am Herzen. Ich freue mich auf die Erprobung des Konzeptes der „Familienkirche“ im Rahmen unserer Gottesdienstkonzeption. Seit 2008 bin ich Mitglied des Presbyteriums. An der Gemeinde Bergerhausen und der Arbeit im Presbyterium gefällt mir besonders die Lebendigkeit und Freude, mit der sich die Menschen in den verschiedenen Bereichen begegnen und ihren Glauben leben.

Tanja Hans

Ich bin verheiratet und habe zwei Söhne. Seit 2007 arbeite ich als Lehrerin an der Theodor-Heuss-Schule und unterrichte dort im Moment als Fachlehrerin hauptsächlich Mathematik und Religion. Aufgewachsen bin in einem kleinen Ort in Hessen, wo ich viele Jahre im Kindergottesdienst mitgearbeitet oder Kinderbibelwochen mit organisiert habe. Seit 2004 lebe ich mit meinem Mann in Essen und seit 2014 in Bergerhausen. Hier würde ich gerne in die Mitgestaltung der Gemeindearbeit einsteigen und besonders die Arbeit mit den Kindern im Kindergarten und der Grundschule in den Blick nehmen. Auch auf die neuen „Kreuz und quer“-Gottesdienste freue ich mich sehr.

Gisela Kisselbach

Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder und wohne seit zehn Jahren in Bergerhausen. Ich möchte meine Erfahrung und mein Wissen, die ich während meiner früheren Tätigkeit bei der Deutschen Bahn als Bauingenieur gesammelt habe, gerne zum Nutzen unserer Gemeinde einsetzen. Paulus hat den christlichen Gemeinden ans Herz gelegt, dass sich jeder mit seinen Gaben am Bau des Reiches Gottes beteiligen möge. Zur Arbeit in der Gemeinde gehört ja nicht nur die Verkündigung, sondern auch die Erhaltung der Gebäude – ein Themenbereich, in dem ich mich gern einbringen möchte. Außerdem würde ich mich gerne an der Gestaltung des musikalischen Lebens engagieren – dafür bitte ich um Ihre Unterstützung.

Heidi Krampe

Ich bin Mutter von zwei erwachsenen Kindern und zwei erwachsenen Enkeln.  Enkeln. Seit 1990 arbeite ich an den vielfältigen Aufgaben für die Gemeinde mit, ebenso wichtig erachte ich den Blick über den „Tellerrand“ der eigenen Gemeinde, um zu sehen, was im Kirchenkreis Essen in Angriff genommen wird und vor Ort, die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden um Ressourcen zu sparen. Sehr wichtig sind mir drei Dinge, zum einen, Möglichkeiten zu schaffen, dass die Menschen jeden Alters sich in unserer Gemeinde wohl fühlen können und dass in der Zeit der vielen Umbrüche, angefangene Dinge innerhalb und außerhalb der Gemeinde zu einem guten Ende geführt werden können. Als Drittes, dass die bisherige gute Teamarbeit im Presbyterium weiter getan werden kann und jeder und jede sich dort gut aufgehoben, ernst genommen und wertgeschätzt fühlt.

 

Olaf Kudling

Ich bin verheiratet und habe vier erwachsene Kinder (bzw. Stiefkinder) und ein Enkelkind. Seit 2015 bin ich im Presbyterium. „Die Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist“, schreibt Dietrich Bonhoeffer in seinem Werk „Widerstand und Ergebung“, ein wichtiges Zitat und Leitwort für mich. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Kirche einen Raum schafft, in dem sich ihre Mitglieder für andere Menschen, für die Gesellschaft und für die Welt einsetzen können. Ich arbeite ehrenamtlich am Runden Tisch Bergerhausen mit, um Flüchtlinge zu unterstützen und um die Integration weiterzuführen, die auch nach der Schließung des Heims in der Klinkestraße längst noch nicht abgeschlossen ist. Daneben habe ich im Auftrag der Evangelischen Kirche in Essen im Frühjahr 2019 das „Forum Advocacy“ mitorganisiert – eine Tagung für Gruppen, die sich ganz konkret für andere Menschen einsetzen.

Frank Rosinger

Da ich Mitarbeiter der Evangelischen Kirche in Essen bin, habe ich mich auf die sog. Mitarbeiter-Presbyterstelle beworben.
Mir ist besonders wichtig, dass wir den Respekt, den Jesus allen Menschen unabhängig von Ihrer Herkunft, Bildung und Stand entgegengebracht hat, weitergeben und vorleben. Ich bin daher seit 2002 gerne Mitglied im Presbyterium, weil die in Transparenz und zugewandten Umgang gewonnenen strittigen Entscheidungen einmütig getragen werden.

Silvia Schneider

Ich bin 1962 geboren, verheiratet und habe drei erwachsene Kinder. Ich arbeite als Erzieherin in der 8-1 Betreuung der Theodor-Heuss-Grundschule. Seit vielen Jahren bin ich in der Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde tätig. Außerdem gehöre ich dem Redaktionsteam des Gemeindebriefs an. Mitglied des Presbyteriums bin ich seit 2008. Wichtig ist mir auch der Blick über die Gemeinde hinaus: Der Kontakt und die wachsende Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde und die Mitwirkung im Kindertagesstättenverband. Ich schätze besonders die vertrauensvolle, offene und respektvolle Zusammenarbeit im Presbyterium und wünsche mir, dass wir mit unserer Arbeit Menschen für die Teilnahme am Gemeindeleben begeistern können.