satt & glücklich: Der Mittagstisch in der Johanneskirche

satt & glücklich: Der Mittagstisch in der Johanneskirche

satt & glücklich: Der Mittagstisch in der Johanneskirche

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satt & glücklich: Der Mittagstisch in der Johanneskirche

„Es bedeutet mir viel, zweimal in der Woche Gast des Mittagstisches zu sein und mit anderen in Gemeinschaft eine leckere Mahlzeit einzunehmen. Das gibt meinem Alltag eine Struktur wie ein Fenster nach draußen" sagt eine Teilnehmerin, die zu den ersten Gästen des Mittagstisches in der Johanneskirche gehört. Was zuerst eine Unterstützung des Presbyteriums für Menschen sein sollte, die im Winter 2022 wegen des Überfalls auf die Ukraine an Kälte litten, hat sich von Anfang an zu einer ständigen Einrichtung entwickelt, um in der Nachbarschaft rund um die Johanneskirche miteinander in Beziehung zu sein.  

Es sind 30 bis 35 Personen, die das Angebot „Satt und glücklich" montags und mittwochs von 13:00 bis 15:00 Uhr nutzen. Die leckeren Mahlzeiten werden von der Neuen Arbeit zubereitet und mit Getränken, Kaffee und Kuchen ergänzt.  

Das Team von derzeit 13 Mitwirkenden fand sich durch eine Anzeige im Gemeindebrief und bei der Online Plattform „Nebenan.de". Die Aufgaben sind vielfältig. Es beginnt mit der Raumgestaltung, dem Dekorieren und Decken der Tische und dem Aufbau des Ausgabetisches. Andere haben sich auf die Begrüßung der Gäste, die Essensausgabe, das Kaffeekochen und die Kuchentheke sowie auf den Dienst in der Küche spezialisiert.  

„Uns ist wichtig, sich Zeit zu nehmen und mit unseren Gästen im Gespräch zu sein." Alle sollen sich wie zuhause fühlen. Dazu trägt bei, dass sich inzwischen viele Freundschaften unter unseren Gästen gebildet haben. So kann man voneinander etwas erfahren und seine Alltagsgeschichten teilen. „Es geht lebhaft zu und immer wieder ist auch ein Lachen zu hören",, sagt eine Frau, die von Anfang an beim Mittagstisch aktiv ist. „Wir nehmen oftmals auch Anteil am persönlichen Ergehen, nicht nur bei unseren Gästen, sondern auch untereinander im Team". Da gibt es die Geburtstagskerze und auch die Jahreszeiten mit ihren Festen, Weihnachten, Karneval und Ostern, die nicht nur bei der Dekoration, sondern auch mit einem passenden Lied oder einem Textbeitrag begangen werden."

Es sind nicht nur die Älteren, die den Mittagstisch besuchen. „Das Spektrum reicht von 40 bis 90 Jahren", so eine Mitwirkende aus dem Team, der diese Mischung besonders gefällt. Die Gemeinde trägt und unterstützt den Mittagstisch mit einer finanziellen Deckungszusage. Nimmt man einmal die Sommerpause heraus, handelt es sich auf neun Monate gerechnet um mindestens 240 bis 260 Mahlzeiten monatlich, für die es von der Gemeinde eine Vorauszahlung gibt. Darum gehört es dazu, dass auch die Gäste gebeten werden, sich nach ihren Möglichkeiten an den Mahlzeiten mit einer Spende zu beteiligen. Manche bringen auch ein Päckchen Kaffee mit oder backen hin und wieder einen Kuchen.  

Das alles trägt dazu bei, dass der Mittagstisch in Bergerhausen zu einer festen Institution geworden ist, von der wir wünschen, dass er noch lange in der Johanneskirche bestehen bleibt.

Wichtig: Von Juni bis August 2026 hat sattt&glücklich Sommerpause!

Für das Team: Christine Volke

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